Das, was passiert | Literatur im Gespräch

Vladimir Vertlib

Viktor hilft
Wie der Autor selbst kommt Vladimir Vertlibs Protagonist Viktor als Sohn russischer Einwanderer aus der Sowjetunion nach Österreich. In seinem neuen Roman verwebt Vertlib Autobiographisches mit den Geschehnissen der vergangenen Jahre in Mitteleuropa: Viktor versucht zu helfen, und dabei werden die Erinnerungen an seine eigene Flucht als Kind wach.

Vladimir Vertlib begegnet mit seinem neuen Roman „Viktor hilft“ der Debattenkultur zur so genannten Flüchtlingswelle: „Es sind die Genauigkeit des Blicks, der frei von Ideologie und voll von Ironie ist, und die Präzision der Details, die Vertlibs neuen Roman auszeichnen.“ (Gernot Zimmermann, Ö1)

Vladimir Vertlib, geboren 1966 in Leningrad, emigrierte 1971 mit seiner Familie nach Israel, übersiedelte 1981 nach Österreich; Studium der Volkswirtschaftslehre, lebt als freier Schriftsteller in Salzburg. Für sein Werk erhielt er u.a. den Österreichischen Förderungspreis für Literatur, den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis sowie den Anton-Wildgans-Preis. Nach seinem Debütroman „Zwischenstationen“ (1999) erschienen zuletzt „Lucia Binar und die russische Seele“ (2015) sowie „Viktor hilft“ (2018, alle Deuticke Verlag).
Di 06. November 2018, 19:30 Uhr
Literaturhaus
Vollpreis: 8,– € | Ermäßigt: 6,– € | Mitglied: 4,– €
Reservierung: Tel. 0662/42 27 81
Mitveranstalter: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen
Büchertisch: Rupertus Buchhandlung